elina – elPlus, das ElterngeldPlus-Modul

Mit der Einführung des „ElterngeldPlus“ brauchen die jungen Eltern nicht mehr nur Unterstützung bei der eigentlichen Antragstellung, sondern eine regelrechte Beratung, um für sich das beste Modell zu finden. Für bis zu vier Jahre im Voraus muss das gemeinsame Einkommen geplant werden. In welchen Monaten dann welche Elterngeldleistung in Anspruch genommen werden soll, ist nicht mehr auf den ersten Blick ersichtlich, erfordert Vorausdenken beider Elternteile und einen Vergleich unterschiedlicher Varianten des Elterngeldbezuges.

Um die Sachbearbeiter bei diesen Aufgaben optimal zu unterstützen, bietet naviga das Modul elPlus an, das das vorhandene Fachverfahren elina (Elterngeld) nicht nur um die notwendigen Erfassungs- und Berechnungskomponenten erweitert, sondern vor allem auch völlig neue Beratungsmöglichkeiten schafft.

Wie gewohnt berechnet elPlus die Leistungen automatisch, erzeugt die entsprechenden Bescheide und steuert die Auszahlungen. Alle Daten werden in elina nur einmal erfasst und stehen in allen Modulen zur Verfügung, da eine Verknüpfung und Übernahme der Daten aus den Antragsakten (Elterngeld, Betreuungsgeld, ElterngeldPlus) möglich ist. Ein benutzerbezogener Aufgabenplaner mit Terminerinnerung hilft Fristen zu überwachen.
 

 
Eine wesentliche Hilfe ist die Anzeige der verfügbaren bzw. bewilligten Antragszeiten. Hier sieht der Sachbearbeiter auf einen Blick, wieviel Monate pro Antragsteller zugeordnet werden können. Dies wird jeweils als Gesamtsumme und für jeden Elternteil angezeigt. Innerhalb dessen erfolgt die Unterscheidung nach Basiselterngeld, ElterngeldPlus oder Partnerschaftsbonusmonaten.
 

 
Eine weitere Besonderheit gibt es bei den Partnerschaftsbonusmonaten: Wird hier die Voraussetzung für einen oder beide Elternteile ausgewählt, muss zusätzlich auch eine Teilzeittätigkeit eingegeben werden. Dabei ist die Angabe der durchschnittlichen Wochenstunden Pflicht: Spätestens kurz vor der Freigabe wird dies nochmals geprüft. Liegen die Voraussetzungen bei einem der beiden Antragsteller nicht vor (keine TZ zwischen 25 und 30 Wochenstunden), verhindert elina die Freigabe für beide Antragsteller.

Grundsätzlich wird jeder Antrag automatisch darauf geprüft, ob keine Anspruchsvoraussetzungen verletzt werden, die von beiden Berechtigten erfüllt werden müssen:

  • Voraussetzungen für Partnerschaftsbonusmonate
  • Ab dem 15. Lebensmonat muss ein lückenloser Bezug von ElterngeldPlus oder Partnerschaftsbonus erfolgen.

Erfolgt ein Verstoß gegen diese Regeln, kann der Fall nicht freigegeben werden. Auch Sonderfälle können in elina bearbeitet werden.

Während der gesamten Sachbearbeitung eines Falles werden logische und fachliche Prüfungen durchgeführt und der Sachbearbeiter auf Fehleingaben hingewiesen. Dazu kommen ganz neue Werkzeuge für die Beratung. So können die Sachbearbeiter über den neuen Elterngeld-Schnellrechner direkt bei Telefonanfragen Prognoseberechnungen erstellen, oder auch mit dem Elterngeld-Planer verschiedene Varianten berechnen und speichern, um den optimalen Leistungszeitraum für die Inanspruchnahme des Elterngeldes zu ermitteln. Die Detailanzeige der Elterngeldberechnung ist eine zusätzliche Hilfe während der Beratung. Alle Angaben können nahtlos in die Elterngeldakte einfließen.